«Bei jedem Behandlungsschritt werden die Risikofaktoren beachtet»

Ablauf einer tierphysiotherpeutischen Behandlung

Die tierphysiotherapeutische Behandlung beinhaltet die Aufnahme der Vorinformationen und Vorgeschichte (Anamnese), den umfassenden physiotherapeutischen Befund mit Inspektion im Stand und Bewegung, Palpation und Prüfen der Gelenksbeweglichkeit. Anschliessend wird die physiotherapeutische Diagnose - die funktionelle Problemanalyse - gestellt und die Behandlung geplant. Diese wird mit adäquaten tierphysiotherapeutischen Behandlungstechniken durchgeführt. Nach Abschluss jeder Behandlung und vor jeder weiteren Intervention wird der Behandlungserfolg anhand von Verlaufszeichen evaluiert. Um den Behandlungserfolg zu verbessern und zu festigen, wird der Besitzer angeleitet, therapeutische Handgriffe und / oder Übungen auszuführen. Die Tierphysiotherapeutin erstellt einen Bewegungsplan und bespricht das weitere Management des Tieres mit dem Besitzer.

Ein Kernpunkt einer jeden Behandlung ist das ständige Evaluieren der Risikofaktoren (Flag-Konzept) und das Erkennen der Grenzen der tierphysiotherapeutischen Möglichkeiten (siehe Handlungskompetenzen einer Tierphysiotherapeutin).

weiterlesen (PDF)